• SV Three Little Birds

Where to go after paradise?


Die letzten Wochen haben wir uns die Köpfe zermartert, wohin uns unsere Reise die verbleibenden Monate noch führen soll.

Auch wenn wir es fast schon vergessen haben, wir leben auf einem SEGELBOOT, und es SEGELT...


Hard to leave Bonaire...guess why?

Die Schwierigkeit ist die, dass es diesmal nicht reicht, nur unsere unmittelbaren Ziele festzulegen. Wir müssen auch die Heimreise mit einplanen. Ja, soweit ist es schon gekommen!


Der Kalender in Kombination mit den Seemeilen wäre schon genug Herausforderung für die Routenplanung, aber da ist ja auch noch die Coronasache.


Ein kleiner Exkurs in Sachen Navigation:

(und Einblick in unser „mini-Dilemma“)

Bahamas.

Einreise mit PCR Test kein Problem, Seemeilen von hier sind es zwar einige aber machbar.

Unser (Luxus)problemchen kommt danach:

Fix ist, die Rückreise über den Atlantik wird unsere Birdy alleine antreten. An Bord eines Frachtschiffes verlässt sie die Karibik A) von Fort Lauderdale oder B) Antigua.

Fort Lauderdale bietet sich also in den Bahamas an, für die Einreise mit Schiff in die USA brauchen wir aber ein Visum und bei dem Coronagmurks ist es nicht fix ob einem das jemand ausstellt.

Falls nicht, hieße das für uns retour nach Antigua und da kommt wieder das Problem mit den Seemeilen...die Strecke Bahamas-Antigua ist etwa 1000 nm, also fast ein Drittel der Atlantikpassage! Da zahlt sich der Frachter nicht mehr aus!

Bahamas also ein andermal.


British Virgin Islands.

Zu! Als wohl einzige Inseln in der Karibik, bleiben die BVI‘s durchgehend seit März letzten Jahres(!) geschlossen und das re-opening für Segler wird immer wieder verschoben. Neuer Öffnungstermin 1.März. Wir sind gespannt.


Dominikanische Republik oder Kuba.

Erstere keinerlei Reisebestimmungen, dafür auch ordentlich Corona. Kuba auch möglich, aber man hört nix Gutes (Lebensmittelknappheit) und außerdem ist es rieesig. Keine Zeit für solche Abenteuer.;)

Puerto Rico.

Ist Amerika, da trifft uns wieder das Visumproblem.

St. Martin/Sin Marteen.

Da haben wir sie schon wieder, die caribean netherlands. Von Bonaire geht die Einreise ohne Einschränkungen super einfach. Es liegt nur schon so weit östlich, dass man bei karibisch konstanten Windbedingungen aus ost-nordost, immer gegen Wind und Welle unterwegs ist. Und das für mindestens drei ungemütliche Tage. Nicht gerade die beste Wahl für die erste Passage unserer kleinen Hollie.

Predict wind...checking at least twice a day during our last weeks on Bonaire


Tja, viel mehr Inseln sind da nicht in Richtung Norden. Vielleicht sich einfach mit dem Wind Richtung Panama, raus durch den Panamakanal in den Pazifik blasen lassen? Verlockend, aber dann schaffen wir das Mittelmeer diesen Sommer wohl nicht mehr.😉

Also was nun?

Last Barbecue before we are all ready to leave to...


... nach St. Martin. Ja wir fahren erstmal nach St. Martin, hoffen auf die British Virgins und buchen unserer Birdy Ende Mai eine Passage mit Peters and May von Antigua nach Palma de Mallorca.

Zwei Wochen müssen wir nach dieser Entscheidung auf ein passables Wetterfenster warten, damit die Wellen auf unter vier Meter gehen und der Wind nicht zu steil kommt, um auch wirklich nach St. Martin segeln zu können. Gestern haben wir Gerhard dann los geschickt. Die Passage mit Hollie war uns doch zu haarig. Die kleinen Vöglein dürfen fliegen und ich mit Ihnen.

Schön war das nicht Gerhard vom Land aus zu winken und unser Boot davon segeln zu sehen. Auch wenn wir eine Extrawoche Bonaire kriegen...sogar mit Pool.


A hard goodbye, when not only your papa is leaving, he is taking your home too😥

Gerhard and our boat already far out, they must be going fast...hopefully🤞


Girls and I moving into our apartment for the week.

The pool makes a good deal in exchange for our floating home😉




Hurry up Birdy, we sea you in St. Martin! 🥰⛵️


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