• tanjatheuermann

Stopover in Greece



Als nächstes Land auf unserer Heimreise durchs Mittelmeer kommen wir nach Griechenland.

Wir verlassen Sizilien durch die Straße von Messina. Einer früher gefürchteten Meerenge, wo Seemonster und gefährliche Strudel Schiffe auf den Meeresgrund zogen (in Wahrheit wohl eher Fallwinde und Strömung...).

Malou erwartet die Stelle mit Spannung...und dann die pure Enttäuschung: „Das ist die Meerenge? Die ist aber sowas von nicht eng. Ich glaub früher war die enger Papa.“ 😆Aber dass es hier doch keine Seemonster gibt, darüber ist sie glaub ich froh.

Dann sehen wir aber etwas Interessantes. Fischerboote, mit einem irrsinnig hohen Mast und Ausguck oben drauf, in dem zwei Leute sitzen. Piraten? Nein, das sind Schwertfischer! Hier in der Straße von Messina gibt es ein großes Schwertfischvorkommen und nach genau diesen Schwertfischen halten die Fischer von da oben Ausschau, um sie dann zu harpunieren.

Wir schauen lieber dass wir weiter kommen, falls so einer daneben schießt...


Strait of Messina...not narrow at all ;)

and fishermen high up in the mast hunting for swordfish



420 Seemeilen und 2 Nächte später sind wir gemeinsam mit der aufgehenden Sonne auf Kephalonia. Gutenmorgen in Griechenland!


We arrive early morning on Kephalonia with a beautiful sunrise after a nice 2 night-passage

Assos heißt unsere erste Ankerbucht und fordert nach einer zwar ruhigen aber doch langen Passage unsere letzten Reserven. Nix mit mal eben schnell den Anker in 4m Tiefe auf Sand schmeißen und schlafen gehen (karibisches Ankermanöver;)

In Griechenland kämpfen wir in engen Buchten und Tiefen von 15m um Platz und Halt und eine Landleine braucht man auch noch. Dazu kommt ein kräftiger Wind von der Seite und ein Baby, dass genau solang schön ruhig ist, bis man mit Taucherbrille und Landleine bewaffnet ins Wasser springen soll🙄Ja manchmal fehlen ein zwei Hände an Bord...;))


Kephalonia, 34 degrees and “cafe freddo“

Wir bleiben auf der Westseite von Griechenland und fahren als nächstes nach Lefkas und Meganissi. Lefkas ist schön, mit seinen Steilklippen, Höhlen und zahlreiche Buchten, doch leider viel zu viel los. Überall voll beladene Charterboote, rastlose Schlauchbootfahrer die uns umkreisen, da kommt nicht die Griechenlandstimmung auf die wir uns wünschen

Aber nicht weiter schlimm, wir sind eh nur auf der Durchreise!🤗

So schnell gehts dann aber doch nicht weiter, denn unser Retourgang macht Faxen! Die Birdy „vibriert“ im Rückwärtsgang und fährt nicht wirklich zurück!

Eigentlich brauchen wir für one way nach Hause ja eh nur den Vorwärtsgang, aber es ist wohl doch besser der Sache auf den Grund zu gehen. Der Übeltäter ist schnell gefunden. Eine Fischerleine hat sich um unseren Propeller gewickelt. Die ist schnell entfernt, doch das Problem bleibt. Wir müssen unser Boot raus heben um den beschädigten Propeller auch noch zu entfernen und den Ersatzpropeller montieren.🙄

Lefkas nun aber ein Glücksfall, denn hier lässt sich alles einfach und ruckzuck erledigen. Mit solch griechischer Professionalität hätten wir jetzt nicht gerechnet.

Lefkas- a lot of big caves around here But luckily also a big crane to lift us to repair our propeller



Ein letzter Stopp auf Paxos und Antipaxos versöhnt uns dann auch noch aus nautischer Sicht mit Griechenland. Irgendwie haben wir die Massen abghehängt und können Paxos mit seinen schönen Buchten, Stränden und gemütlichen Tavernen genießen. Endlich. Und das Timing stimmt, denn wir haben einen Geburtstag zu feiern. Happy birthday Cap‘ !⛵️🇬🇷😎🥳😘

Antipaxos - almost as turquoise as the caribean;

Paxos birthday celebrations

Am Ende fällt uns der Abschied von Griechenland doch schwer. Das nächste mal kommen wir aber besser nicht im August und suchen andere Inseln zum cruisen aus....von 3054 möglichen wird ja wohl noch eine für uns dabei sein. 😉


Aber jetzt auf zur nächsten Passsge, die Heimreise geht weiter, von Paxos direkt nach Kroatien!

Bis bald weiter nördlich!!!⛵️🤟

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