• SV Three Little Birds

Antigua & Barbuda...best for last



Unser letztes Monat in der Karibik ( ohh mein Gott...2 Jahre sind aber auch rein gar nix;) ) verbringen wir auf einer, oder besser gesagt zwei, unserer absoluten Lieblingsinseln, Antigua und Barbuda!


Aprospos Lieblingsinseln, was sind denn nun unsere persönlichen Karibikhighlights?

Ein kurzes Karibikresümee...


Was war die am schönsten zu bereisende Insel?

Antigua.

Für ein Segelboot gibt es keine bessere Insel. Unzählige einsame Buchten und Strände (angeblich genau 365...wir haben nicht nachgezählt), Ankerplätze und Inseln zum Cruisen und Abhängen.

Das Inselinnere ist dafür nicht so spannend.

turquoise waters of Antigua



Der perfekteste Strand?

Barbuda, Cocoa Point.

Kein Zweifel, obwohl wir auf vielen wunderschönen, einsamen, weißen und goldenen Traumstränden waren, Barbuda ist unschlagbar. Platz 2 ginge an den No name beach, Klein Bonaire.

so „barbudiful“....Princess diana beach on Barbuda, our caribean favourite



Die schönste unbewohnte Insel?

Schwierig... aber wir würden sagen Ile Tintamarre (gehört zu Saint Martin) auf den French West Indies.

Oder vielleicht Petit bateau auf den Tobago cays oder Carriacou‘s Sandy island? Tintamarre gleicht mehr einer Mittelmeerinsel, während die anderen beiden bestimmt karibischer aussehen. Aber wir sind halt auch große Mittelmeerfans;)

nice little ketch on Sandy island in Carriacou

Größte Überraschung?

Saint Barths.

Wie es so oft ist bei Orten mit großem Namen, haben wir uns nix erwartet. Und wurden von einer landschaflich unglaublich schönen, hügeligen, mittelmeer-like coolen Insel beeindruckt.


Die tropischste Insel auf der wir waren?

Guadeloupe.


Das eindruckvollste Unterwasserleben, die schönsten Schnorchel/Tauchreviere?

Eindeutig auf Bonaire.

Bonaire, the best sealife we saw in the caribean



Beste Beach bar?

Die ‚Happy island bar’ auf Union Island in Cliffton.

Man glaubt es kaum, aber so viele coole Beach bars mit der Chance auf einen Cocktail findet man in der Karibik gar nicht.

Mr. Happy island in Cliffton



Die Inseln mit dem meisten Herzschmerzpotential?

Das sind gleich vier.

Curacao🤎Hollies Geburtsinsel, Bonaire und natürlich Antigua und Barbuda .

Von diesen Inseln haben wir nicht nur unsere süße Hollie mitgenommen, sondern auch neue Freunde. Wir schlossen enge Reisefreundschaften und pflegten sie mit vielen gemeinsamen Ausflügen, Parties und Kafferunden. Gefolgt von tränenreichen Abschieden.


So auch vor drei Wochen auf Antigua.

Wir hatten es schon eilig von Saint Barths hierher, denn auf Antigua warteten die Temanuas zum Verabschieden auf uns! Für die vier ging es zurück nach Europa.


Auf dem Weg von Saint Barths nach Antigua war es recht wellig dafür nicht viel Wind. Eine ungute Kombi, sodass wir Hollies Bettchen ins Cockpit verlagern mussten und mich mit dazu. Mehr brauchte sie aber nicht für eine gemütliche Nacht. Etwas durchgeschüttelt und relativ gut ausgeschlafen kommen wir dann nach 28 Stunden am Morgen in english harbour auf Antigua an.

Die erste Nachtfahrt? Ein Klacks für unsere Hollie!


happy in english harbour after first overnight passage with Hollie

Wir schmeißen den Anker runter, gelbe Flagge rauf und Zoll angefunkt. Der kommt 10 Minuten später an Bord, fragt uns nach Reisepass und Körpertemperatur und das wars. Kein Test, keine Quarantäne. Auch schön, dann können wir uns jetzt ja mit den Temanuas treffen!


Wir verbringen eine letzte gemeinsamen Woche, die letzte Übernachtungsparty für die Mädchen, begleiten die Temanuas dann zum Verladen ihres Bootes auf ein Frachtschiff nach Amsterdam und nehmen die vier auf eine Abschiedssegelei an Bord der Birdy.


waterfun, last dinner at a fancy restaurant and last sail with our friends


Dann müssen wir „Auf Wiedersehen“ sagen, denn wir segeln alleine weiter nach Barbuda.

Beim Verabschieden am Vorabend kommt uns zum Glück der Regen zu Hilfe. Die Kinder haben so viel Spaß mit dem Megaschauer, dass aus Abschiedstränen Freudentränen werden. Nur die Mamas, die sind beim Zuschauen erst wieder zu Tränen gerührt...😂

Goodbye Roxie and Liam💔

We sign Temanuas Duvel flag🇧🇪

Goodbye Stefanie and Bert, a cold Duvel will wait for you in Graz!


Jetzt sind wir also auf Barbuda. Und nach dem Abschied von der Temanua, unseren letzten boatbuddies, tatsächlich das erste mal seit über einem Jahr wieder „alleine“ in der Karibik.

Das Timing passt, denn das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und unserer Vorbereitung auf Nilas zweite Externistenprüfung zum Ende des Homeschoolingjahres, schadet diese Ruhe mit der Abgeschiedenheit von Barbuda sicher nicht.

Aufstehen, Frühstück, Schule, Essen, Strand, Lesen, Schlafen, und wieder von vorne.

„Alltage“ die wir schnell lieben, was will man mehr...


Boatschool is fun...at least most of the time😉

and in the afternoon we enjoy the beach





Doch schon am zweiten Tag droht er sich aufzulösen, unser herrlich langweiliger Alltag! Das Boot vor Anker nebenan hat nicht nur ein Mädchen in Nilas Alter, nein, dazu auch noch einen Hund und einen ‚hotdog‘ zum Draufsitzen und Nachziehen fürs Dinghy! Und die winken schon zu uns rüber! Unsere Mädls sind eingeladen!

15 Minuten später flitzt Nila mit Amy aus Kanada (Malou war die Sache zu wild und wechselte lieber ins Dinghy zum Hund;) auf ihrer Nachziehwurst den weißen Strand rauf und runter.

Okay, unser Alltag ist anpassungsfähig;))

Nila and Amy on the ‚hot dog‘


Auf Barbuda hat sich zum letzten Jahr nicht viel verändert. Außer dem Wasserflugzeug landet jetzt auch ab und zu ein Hubschrauber direkt am Strand und Robert de Niro hat ein Lokal eröffnet.

Wir bestellen Hummer aber lieber wieder bei Inoch und grillen selbst;))


Inoch, our lobsterman on Barbuda and his bar ‚Shack a Kai‘


Im Vergleich zum letzten Jahr, wo wir ganze 6 Wochen im für uns bislang einzigen lockdown auf Barbuda waren (einer der schönsten und lustigsten „Stillstände“ auf unserer Reise), sind wir diesmal recht umtriebig und machen eine Dinghytour zum Pink beach. Und wollen diesmal die Fregattvögelkolonie besuchen...schaffen wir aber wieder nicht, da wir in gelben Sesseln auf einen Sundowner hängen bleiben.


The pinkiest pink beach we saw so far and the yellowest chairs😉


Wir könnten noch gut ein paar Wochen so weiter machen auf Barbuda, aber ich fürchte wir müssen zurück nach Antigua. Wir haben keine Windeln mehr😉Und außerdem müssen wir unser Schiff kriegen!

Schiff? Ja genau, wir warten auf einen Frachter für unsere Birdy! Der soll diesmal statt uns mit ihr über den Atlantik retour ins Mittelmeer bitte und ist jetzt gerade irgendwo auf dem Weg nach Antigua.

Nach 3 ‚barbudifulen‘ Wochen heißt es also Goodbye Barbuda und hello again auf Antigua...⛵️⛵️⛵️

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